Forbo beschleunigt die Transformation von Movement Systems: neues Betriebsmodell und direkte Führung durch den CEO

Baar, 11. Mai 2026

Ein fokussiertes Betriebsmodell
Movement Systems löst die bisherige geografische Struktur ab und wechselt zu einer funktionalen Organisation. Sie ist auf drei Ziele ausgerichtet: operative Exzellenz, die weltweit beim Kunden ankommt, eine diszipliniertere Marktbearbeitung und kürzere Reaktionszeiten.
Eine neue Funktion, «Global Operations», führt Produktion, Konfektionierung und Vor-Ort-Services unter einer Leitung zusammen. Diese Kompetenzen – kundennah, technisch anspruchsvoll und schwer zu kopieren – zählen zu Forbos stärksten Wettbewerbsvorteilen. Das Unternehmen wird gezielt in sie investieren.
«Movement Systems verfügt über führende Marktpositionen, starke Technologie und einen Standortverbund, mit dem nur wenige Wettbewerber mithalten können», sagt Johannes Huber, CEO Forbo Group. «Wir sehen deutliches Verbesserungspotenzial und gehen es entschlossen an. Die neue Struktur schafft klare Verantwortlichkeiten, beschleunigt Entscheidungen und stärkt unsere Marktbearbeitung.»

Führung
Per 1. Juni 2026 übernimmt Johannes Huber zusätzlich zu seiner Funktion als Group CEO die direkte Leitung von Movement Systems. Das ist eine bewusste Entscheidung: Die Prioritäten der nächsten Phase verlangen das volle Engagement des CEO, und das neue funktionale Modell ist darauf ausgelegt, unter einheitlicher Führung zu wirken.
«Der Verwaltungsrat hat die Führungsstruktur für diese nächste Phase sorgfältig geprüft und unterstützt die heute bekannt gegebene Ausrichtung vollumfänglich», sagt Bernhard Merki, Präsident des Verwaltungsrats. «Die direkte Führung von Movement Systems durch den CEO, verbunden mit einer stärkeren funktionalen Organisation, ist der wirkungsvollste Weg, das Potenzial des Geschäftsbereichs in Ergebnisse zu überführen.»

Marc Deimling, Executive Vice President Movement Systems, verlässt Forbo Ende Mai 2026 und übernimmt eine Aufgabe ausserhalb der Forbo-Gruppe. In über acht Jahren hat er die globale Präsenz des Geschäftsbereichs modernisiert – mit bedeutenden Investitionen in Pinghu (China) und Fukuroi (Japan) –, die Innovationspipeline gestärkt und den Geschäftsbereich während der Covid-Pandemie durch eine ausserordentlich anspruchsvolle Zeit geführt. Verwaltungsrat und Konzernleitung danken Marc Deimling für seinen Beitrag und wünschen ihm viel Erfolg.

Weitere Informationen:
forbo.com/de/investoren