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MAX Automation SE
/ Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis
PRESSEMITTEILUNG
Der Auftragseingang der MAX Gruppe stieg im ersten Quartal 2026 um 12,9 % auf 86,9 Mio. Euro (Q1 2025: 77,0 Mio. Euro). Wesentlicher Treiber war ELWEMA, das durch Folgeaufträge einen starken Jahresauftakt verzeichnete und die Auslastung bis in das Geschäftsjahr 2027 sichert. Die bdtronic Gruppe verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr, getragen von drei Großprojekten in der Dosiertechnik. Die Vecoplan Gruppe lag unter dem Vorjahreszeitraum. Dabei blieb das Marktumfeld uneinheitlich, wenngleich im März eine leichte Aufholung zu verzeichnen war. AIM Micro verzeichnete einen starken Auftragseingang, begünstigt durch geopolitisch bedingte Vorzieheffekte sowie Jahresbestellungen. Demgegenüber verzeichnete NSM + Jücker erwartungsgemäß einen ruhigeren Auftakt gegenüber dem starken Vorjahresquartal; im weiteren Jahresverlauf wird mit einer Zunahme der Auftragsvergaben gerechnet. Der Auftragsbestand der MAX Gruppe erhöhte sich zum 31. März 2026 um 3,2 % auf 159,3 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 154,4 Mio. Euro). Die Book-to-Bill-Ratio lag bei 1,05 (Q1 2025: 1,11). Die Umsatzerlöse der MAX Gruppe stiegen im ersten Quartal 2026 um 18,9 % auf 82,6 Mio. Euro (Q1 2025: 69,5 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich deutlich auf 3,3 Mio. Euro (Q1 2025: 0,1 Mio. Euro) bei einer EBITDA-Marge von 4,0 % (Q1 2025: 0,2 %). Wesentliche Beiträge leisteten ELWEMA, begünstigt durch effizienzgeprägte, margenstarke Folgeaufträge, sowie die bdtronic Gruppe, die nach einem negativen Vorjahresquartal operativ in die Gewinnzone zurückkehrte. Maßgeblich war dabei der starke Anlauf verschiedener nach der Percentage-of-Completion-Methode bilanzierter Projekte. Vor dem Hintergrund einer herausfordernden Auftragsperspektive leitete bdtronic gezielte weitere Kapazitätsanpassungen ein. Die rückläufige Ergebnisentwicklung der Vecoplan Gruppe war durch eine geringere Auslastung sowie betriebliche Einmalaufwendungen geprägt. NSM + Jücker und AIM Micro entwickelten sich umsatz- und ergebnisseitig positiv; margenstarke Projekte und Sonderprojekte trugen wesentlich zur Ergebnisentwicklung bei. Der operative Cashflow der MAX Gruppe lag im ersten Quartal 2026 bei 0,7 Mio. Euro (Q1 2025: Mittelzufluss von 3,1 Mio. Euro) und war insbesondere durch einen erwarteten Anstieg der Forderungen sowie den Aufbau von Vorräten geprägt. Im Vorjahr stand insbesondere der Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie von Vertragsvermögenswerten zu Buche. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf einen Mittelabfluss von 1,2 Mio. Euro (Q1 2025: Mittelzufluss von 1,5 Mio. Euro durch Veräußerungen von Anlagevermögen). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultierte im Wesentlichen aus der Rückführung langfristiger Darlehen sowie Zinszahlungen in einem Mittelzufluss von 1,5 Mio. Euro (Q1 2025: Mittelabfluss von 0,5 Mio. Euro). Der Finanzmittelbestand gemäß Bilanz belief sich zum 31. März 2026 auf 13,5 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 12,8 Mio. Euro). Das Working Capital der MAX Gruppe erhöhte sich zum 31. März 2026 moderat auf 77,7 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 73,7 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung (inklusive Leasing) belief sich zum 31. März 2026 auf 34,4 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 31,5 Mio. Euro), exklusive Leasing auf 19,2 Mio. Euro (31. Dezember 2025: 16,5 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote lag bei 54,3 % (31. Dezember 2025: 57,0 %). Die MAX Automation SE erwartet weiterhin, die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bei unveränderten Rahmenbedingungen innerhalb der angegebenen Bandbreite zu erreichen. Erwartet werden ein Umsatz zwischen 320 Mio. Euro und 370 Mio. Euro sowie ein operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen 12 Mio. Euro und 18 Mio. Euro. Die bestehende Prognose berücksichtigt das weiterhin herausfordernde Marktumfeld sowie mögliche Aufwendungen im Zusammenhang mit potenziellen Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Effizienz- und Kostenstrukturen. Die MAX Automation SE hat am 25. Februar 2026 im Rahmen ihres Konsortialkredits vom 19. März 2025 eine Verlängerung der Kreditlaufzeit mit ihren Bankenpartnern vereinbart. Das Endfälligkeitsdatum wurde auf den 19. März 2029 verlängert. Die MAX Automation SE hat mit Wirkung zum 19. März 2026 den Wechsel ihrer Börsennotierung vom Prime Standard in den General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse vollzogen. Ziel dieses Schritts ist die Reduzierung administrativer Anforderungen und damit verbundener Kosten, um Ressourcen gezielt in die operative Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe und strategische Wachstumsinitiativen zu lenken. Die MAX Automation SE beabsichtigt, auch künftig eine verlässliche und kontinuierliche Kapitalmarktkommunikation sicherzustellen und wird weiterhin freiwillig und quartalsweise über ihre Geschäftsentwicklung berichten. Mit Wirkung zum 1. April 2026 hat der Verwaltungsrat der MAX Automation SE Oliver Jaster zum geschäftsführenden Direktor und CEO bestellt. Dr. Ralf Guckert ist zum Ablauf des 31. März 2026 aus dem geschäftsführenden Direktorium sowie aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden und hat den Vorstandsvorsitz der Vecoplan AG übernommen.
* Stichtagsvergleich 31. März 2026 zu 31. Dezember 2025
* Stichtagsvergleich 31. März 2026 zu 31. Dezember 2025 Marcel Neustock Susan Hoffmeister Die MAX Automation SE mit Sitz in Hamburg ist eine mittelständische Finanz- und Beteiligungsgesellschaft, die sich auf das Management und den Erwerb von Beteiligungen an wachstums- und cashflowstarken Unternehmen in Nischenmärkten konzentriert. Die Produkte und Lösungen der Portfoliounternehmen werden in verschiedenen Endindustrien und für zahlreiche industrielle Anwendungen eingesetzt, unter anderem in der Automobil-, Elektronik-, Recycling-, Rohstoffverarbeitungs- und Verpackungsindustrie sowie in der Medizintechnik. Die MAX Automation SE notiert im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse (ISIN DE000A2DA588).
15.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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