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Commerzbank Aktiengesellschaft
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Die Commerzbank AG hat das heute veröffentlichte Ergebnis des Übernahmeangebots der UniCredit S.p.A. zur Kenntnis genommen. Insgesamt wurden 17,60 % der Aktien bis zum Ende der weiteren Annahmefrist am 3. Juli 2026 angedient. Der Übergang der angedienten Aktien und der damit verbundenen Stimmrechte an die UniCredit steht unter Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Basierend auf den von der Commerzbank kontinuierlich erhobenen Informationen zur Aktionärsstruktur, die ihr als Emittentin von Verwahrstellen zur Verfügung gestellt werden, beläuft sich die Summe der von institutionellen und privaten Anlegern angedienten Aktien auf weniger als 2 %. Die angedienten Aktien stammen überwiegend von mit der UniCredit verbundenen Banken und Parteien. Die niedrige Annahmequote unter den unabhängigen Aktionären ist ein Beleg für die mangelnde Attraktivität des Angebots. Die Commerzbank weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass von der UniCredit direkt gehaltene Aktien, gemeldete Derivate und angediente Aktien nicht als aggregierte Gesamtposition interpretiert werden sollten. Es ist weiterhin nicht transparent, in welchem Umfang geliehene Aktien angedient und welche Absicherungsvereinbarungen in diesem Kontext getroffen wurden. „Wir haben das Ergebnis des Übernahmeangebots zur Kenntnis genommen. Auch in Zukunft wird der Fokus unseres Handelns auf den Interessen unserer Kundinnen und Kunden, unserer Mitarbeitenden sowie unserer Anteilseigner liegen. Zu den Letztgenannten zählen neben der UniCredit auch der Bund und alle Minderheitsaktionäre. Als führender Finanzierungspartner des deutschen Mittelstands und als Bank an der Seite von mehr als 10 Millionen Privatkunden tragen wir eine große Verantwortung, auch gegenüber der deutschen Wirtschaft. Dieser Verantwortung werden wir auch in Zukunft gerecht“, sagte die Vorstandsvorsitzende der Commerzbank , Bettina Orlopp. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Commerzbank , Jens Weidmann, unterstreicht: „Mit Blick auf das Geschäft der Bank und ihre Kundenbeziehungen bleibt es essenziell, Stabilität und Verlässlichkeit zu wahren. Aufsichtsrat und Vorstand der Commerzbank bleiben dem Unternehmensinteresse und dem Schutz der Interessen aller Stakeholder, der Kunden, der Mitarbeitenden und der Aktionäre, verpflichtet.“ Wie schon früher betont, stehen Aufsichtsrat und Vorstand der Commerzbank einem konstruktiven Dialog mit UniCredit offen gegenüber. Daran hat sich nichts geändert. Nur mit einer einvernehmlichen Lösung unter Einbindung der Unternehmensführung, der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter sowie der Bundesregierung als zweitgrößtem Aktionär ist es aus Sicht der Commerzbank realistisch, Synergien aus einem Zusammenschluss in einem angemessenen Umfang und Zeitrahmen zu erreichen. Dessen ungeachtet setzt die Bank mit ihrer „Momentum 2030“-Strategie konsequent auf Wachstum und Transformation und schafft verlässlich Wert. Allein seit Implementierung der „Momentum“-Strategie im Februar 2025 hat sich der Aktienkurs verdoppelt, und das Geschäftsjahr 2025 hat sich zum Rekordjahr in der 156-jährigen Geschichte der Commerzbank entwickelt. Die Commerzbank bestätigt ihren Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 und ihre ambitionierten Ziele bis 2030. Am 6. August 2026 legt die Commerzbank ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 vor.
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08.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. |
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