Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
MEDIENMITTEILUNG
Zug, 20. August 2026
Marcel Kucher, CEO Swiss Prime Site : «Das erste Halbjahr 2026 bestätigt die starke Marktposition von Swiss Prime Site . Wir haben bedeutende Verträge mit neuen und bestehenden Mietern zu attraktiven Konditionen abgeschlossen, unser Portfolio weiter auf Prime-Lagen ausgerichtet und wichtige Meilensteine in der Entwicklung des Prime Tower Areals sowie in Otelfingen erreicht. Im Asset Management erzielten wir mit knapp CHF 1 Mrd. Neugeld ein Rekordergebnis. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in einem starken operativen Ergebnis wider. Mit einem FFO I von CHF 2.15 pro Aktie sind wir auf Kurs und erwarten für das Gesamtjahr einen Wert am oberen Ende der im Februar kommunizierten Bandbreite. Unsere langfristigen strategischen Prioritäten und wo wir Opportunitäten sehen, präsentieren wir Ende Oktober an unserem Capital Markets Day in Zürich.»
Deutlicher Anstieg Konzerngewinn und weitere operative Fortschritte
Swiss Prime Site steigerte im ersten Halbjahr 2026 den Reingewinn um 17.2% auf CHF 192.5 Mio. Das zahlungswirksame Ergebnis (FFO I) stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 2.4% auf CHF 2.15 pro Aktie.
Die operative Entwicklung im ersten Halbjahr unterstreicht die Wachstums- und Ertragskraft des auf zwei Säulen basierenden Geschäftsmodells. So stieg der konsolidierte Betriebsertrag auf vergleichbarer Basis, d.h. insbesondere exklusive Jelmoli um 3.4% auf CHF 270.3 Mio., während der vergleichbare Betriebsaufwand um 3.4% auf CHF 64.4 Mio. sank. Der Betriebsgewinn (EBITDA) exklusive Neubewertungsgewinne und Gewinne aus Immobilienverkäufen stieg im ersten Halbjahr 2026 entsprechend um 4.6% auf CHF 208.7 Mio.
Der netto Finanzaufwand erhöhte sich aufgrund einer einmaligen Bewertungsanpassung gegenüber der Vorjahresperiode von CHF 97.0 Mio. auf CHF 113.9 Mio. Hauptgrund war das eingebettete Derivat der im Februar 2026 vorzeitig refinanzierten Wandelanleihe. Diesem Effekt wirkte der tiefere durchschnittliche Zinssatz teilweise entgegen. Der Steueraufwand stieg im Periodenvergleich aufgrund höherer latenter Steuern infolge der Portfolioaufwertungen von CHF 40.0 Mio. auf CHF 54.6 Mio.
Immobilien mit höheren Mieterträgen und anhaltend tiefen Leerständen
In den ersten sechs Monaten 2026 stiegen die Mieterträge der eigenen Immobilien um 2.2% auf CHF 230.6 Mio. Treiber waren Neuvermietungen nach Umbauten und Renovationen, Vertragsverlängerungen zu höheren Mieten sowie die im Vorjahr getätigten Zukäufe. Die bereits 2025 angekündigten Liegenschaftsverkäufe dämpften dabei den Anstieg.
Auf vergleichbarer Basis (EPRA like-for-like) erhöhten sich die Mieterträge um 1.4%. Haupttreiber waren Neuabschlüsse und Vertragsverlängerungen zu Konditionen über den bisherigen Bestandsmieten. Dabei stieg der EPRA like-for-like Mietzins real um 1.3%. Indexierungen und die tiefere Leerstandsquote trugen zusammen weitere 0.1% zum Wachstum bei.
Die höheren Mieten spiegeln die konsequente Portfoliooptimierung im Rahmen der Capital-Recycling-Strategie sowie die robuste Nachfrage nach Büro- und Gewerbeflächen an erstklassigen Lagen wider und unterstreichen die Qualität des eigenen Immobilienportfolios.
Die Leerstandsquote lag per Ende Juni 2026 im Vergleich zu Ende 2025 bei unverändert 3.7%. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) belief sich per Ende Juni 2026 auf 5.7 Jahre gegenüber 5.3 Jahre per Ende 2025.
Wertanstieg Immobilienportfolio auf erstmals über CHF 14 Mrd. trotz Verkäufen
Der Wert des eigenen Immobilienportfolios erhöhte sich per Ende Juni 2026 gegenüber Ende 2025 um 0.6% auf CHF 14’005 Mio. Damit hat der Portfoliowert erstmals die Schwelle von CHF 14 Mrd. überschritten.
Die Neubewertungsgewinne stiegen im ersten Halbjahr 2026 auf CHF 148 Mio. nach CHF 102.0 Mio. in der Vorjahresperiode. Haupttreiber waren nachhaltig tiefere Kosten in der Immobilienbewirtschaftung, höhere Mietabschlüsse sowie ein Rückgang von 2 Basispunkten des durchschnittlichen Diskontsatzes aufgrund des attraktiven Marktumfeldes.
Im Rahmen der Capital-Recycling-Strategie schloss das Unternehmen im ersten Halbjahr 2026 den Verkauf von fünf Liegenschaften ab. Der Gesamtwert der veräusserten Objekte belief sich auf CHF 166.9 Mio.; gegenüber dem Fair Value resultierte ein Gewinn von CHF 6.9 Mio. Der Fokus der Verkäufe lag auf kleineren Shopping-Zentren in sekundären Lagen und erhöhte damit weiter die durchschnittliche Qualität des Portfolios. Per Ende Juni 2026, befanden sich 99% aller von Swiss Prime Site gehaltenen Liegenschaften gemäss den Immobilienschätzern von Wüest Partner an den besten Standorten der Schweiz.
Im Entwicklungsbereich erreichte Swiss Prime Site im ersten Halbjahr 2026 zwei wichtige Meilensteine. Hitachi Energy wählte Otelfingen als neuen zentralen Produktionsstandort in der Schweiz. Geplant sind Neubauten auf zwei bisher unbebauten Parzellen sowie die umfassende Revitalisierung des ehemaligen Jelmoli-Logistikgebäudes. Swiss Prime Site begleitet die Entwicklung eng und wird das Areal nach Vorliegen der Baubewilligung (voraussichtlich Ende 2027) an Hitachi Energy verkaufen. Der entsprechende Verkaufsvertrag wurde Mitte August 2026 unterzeichnet.
Auch beim Prime Tower Areal in Zürich West wurde ein bedeutender Schritt erzielt: Mit der Universität Zürich wurde eine Absichtserklärung zur Anmietung der Maag-Hallen durch das Naturhistorische Museum abgeschlossen. Swiss Prime Site beendet damit das Projekt «Maaglive» und fokussiert sich künftig auf die Weiterentwicklung des Maag Areals als kulturelles Zentrum von Zürich West sowie auf den Erhalt und die umfassende Sanierung der historischen Maag-Hallen.
Die laufenden Bauprojekte an der Fraumünsterpost, im YOND Campus und bei der Destination Jelmoli in Zürich schreiten planmässig voran.
Per Ende Juni 2026 umfasste das Immobilienportfolio 127 Objekte gegenüber 132 Objekten per Ende 2025.
Asset Management mit gutem Ertragswachstum und starkem Neugeldzufluss
Das Asset-Management-Geschäft von Swiss Prime Site , Swiss Prime Site Solutions, profitierte auch im ersten Halbjahr 2026 von der starken Marktposition sowie der hohen Nachfrage Schweizer institutioneller Investoren nac