Mit der Grundsteinlegung erreicht das Immobilienprojekt, das von der Vaudoise getragen und von Implenia entwickelt und umgesetzt wird, nach erfolgter Baubewilligung den nächsten Meilenstein. Auf einer über 2 000 m² grossen Parzelle entsteht im Quartier Zürich-Seebach, in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Oerlikon , ein Gebäude mit 40 Wohnungen. Die Wohneinheiten bieten eine Vielzahl von Wohnungstypen von einem bis 3,5 Zimmern und verteilen sich auf das Erdgeschoss, drei Stockwerke und das Dachgeschoss.
«Die traditionelle Grundsteinlegung symbolisiert unser Bestreben, langfristig in qualitativ hochwertigen Wohnraum zu investieren, der heutigen Bedürfnissen entspricht und verantwortungsvoll konzipiert ist. Mit diesem Projekt möchten wir Wohnkomfort, bauliche Innovation und hohe ökologische Standards miteinander verbinden», betont Mikaël Genty, Leiter Immobilien bei der Vaudoise.
Durchdachte Wohnräume für mehr Flexibilität im Alltag
Der Neubau zeichnet sich durch grosszügige, helle Innenräume aus, die sorgfältig auf Alltagsbedürfnisse abgestimmt sind. Neben dem Wohnkomfort wird besonders auf eine flexible Gestaltung der Wohnräume geachtet. So können die Bewohnerinnen und Bewohner ihr Zuhause entsprechend ihrer sich wandelnden Bedürfnisse anpassen und die privat und gemeinschaftlich genutzten Bereichen flexibel nutzen. In Kombination mit funktionalen Grundrissen sollen so die Erwartungen an ein modernes, anpassungsfähiges und vielseitig nutzbares Wohnumfeld erfüllt werden.
Modulare Holzbauweise – kürzere Bauzeit, mehr Qualität und Planbarkeit
Realisiert wird das Projekt von Implenia als Totalunternehmerin, die das Projekt bereits entwickelt hat, zusammen mit der Bauart Architekten und Planer AG. Beim Bau wird ein innovativer und wegweisender Ansatz verfolgt: Der oberirdische Gebäudeteil wird in Holzbauweise mit vorgefertigten 2D-Modulen erstellt. Insbesondere die Bäder sowie die wesentlichen Fassaden- und Dachelemente werden im Werk vorgefertigt, bevor sie auf die Baustelle geliefert und vor Ort montiert werden. Dadurch wird die Planbarkeit der Baustelle erhöht, eine bessere Montagequalität gewährleistet und die Bauzeit im Vergleich zu einem Standardbau um etwa 20 % verkürzt. Das Untergeschoss sowie die Treppen- und Liftkerne werden konventionell in Beton erstellt.
«In diesem Projekt zeigen sich die Vorteile des modularen Holzbaus: integrierte Planung, ein hoher Vorfertigungsgrad und effiziente Umsetzung ohne Abstriche bei der architektonischen und Wohn-qualität», ergänzt Marc Lyon, Head Real Estate Development von Implenia .
SNBS Gold-Zertifikat als Beleg der hohen Ansprüche in Sachen Nachhaltigkeit
Für das Projekt wird das Gold-Zertifikat des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) angestrebt – der führende Schweizer Nachhaltigkeitsstandard zur Bewertung von Gebäuden über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Diese Zertifizierung bescheinigt die Berücksichtigung aller Bereiche der Nachhaltigkeit: Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt.
Für den Bau werden vorrangig erneuerbare oder recycelte Materialien eingesetzt. Zudem sind die Bauteile so konzipiert, dass sie am Ende ihres Lebenszyklus einfach getrennt und wiederverwendet werden können. Die beteiligten Akteure haben sich mit dem Projekt auch besonders ehrgeizige Ziele zur Verringerung der Treibhausgasemissionen gesetzt, sowohl beim Bau des Gebäudes (graue Energie) als auch während des Betriebs. Schliesslich wird eine auf dem Dach integrierte Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Strom beitragen. Zum Energiekonzept gehören eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, eine Niedertemperatur-Fussbodenheizung und eine individuelle Raumtemperaturregelung.
Förderung von sanfter Mobilität und Biodiversität
Im Aussenbereich werden Erholungs- und Spielzonen, standortgerechte Bepflanzungen, Bäume, Hecken und Grünanlagen entstehen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf sanfter Mobilität mit zahlreichen Veloabstellplätzen im Innen- und Aussenbereich. Ebenso werden Ladestationen für Elektroautos zur Infrastruktur gehören.
Der Bezug des Gebäudes ist für das erste Halbjahr 2028 geplant. Informationen zur Vermarktung und Vermietung der Wohnungen folgen zu einem späteren Zeitpunkt.
Referenzprojekt der Vaudoise Versicherungen
«Für uns ist der Neubau am Zürcher Dohlenweg in SNBS-zertifizierter Holzbauweise ein Referenzprojekt, welches die Immobilienkompetenz der Vaudoise unterstreicht», sagt Mikaël Genty. Immobilien sind sowohl bei der Verwaltung des eigenen Vermögens zur Erfüllung der Versicherungsverpflichtungen als auch bei der Entwicklung von Immobilienlösungen für Dritte ein zentraler Pfeiler der Anlagestrategie des Unternehmens. Dabei strebt die Vaudoise nach langfristigem wirtschaftlichem Erfolg, welcher mit einer anspruchsvollen und zugleich pragmatischen Nachhaltigkeitsstrategie im Einklang steht. Zwischen 2014 und 2025 hat sie die Emissionen aus dem Betrieb ihres Immobilienportfolios um rund 30 % reduziert.
Diese Pressemitteilung ist verfügbar unter vaudoise.ch.