Europäische Tage des Denkmals: lebhaftes Interesse für den Geschäftssitz der Vaudoise

Während dieser zwei Tage im Zeichen des architektonischen Erbes konnte die vielen Interessierten einen Ort besichtigen, der normalerweise den Mitarbeitenden der Vaudoise vorbehalten ist. Das «Cèdre» ist von nationaler Bedeutung und zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Schweizer Architekten Jean Tschumi (1904–1962). Tschumis richtungsweisende Vision machte das «Cèdre» durch die Verbindung aus Architektur, Design, Kunst und Funktionalität zu einem Gesamtkunstwerk.

Nach einer ersten Renovierung in den 1990er-Jahren wurde das «Cèdre» zwischen 2024 und 2025 grundsaniert. Dabei wurde die historische Identität bewahrt und die von Jean Tschumi entworfenen Elemente beibehalten, während Raum für moderne Nutzungen und neuen Arbeitsweisen geschaffen wurde. Die Sanierung stützte sich auf eine grundlegende Studie zum Gebäude und eine enge Zusammenarbeit mit den Expertinnen und Experten zum Erhalt des Kulturerbes.


Grosser Andrang bei den Führungen durchs Gebäude
Die Eingangshalle und der Park waren das ganze Wochenende über frei zugänglich. Camille Jaquod, Kunsthistorikerin der ARHAM, und Architekten des Büros Itten & Brechbühl, zuständig für die Sanierung, führten Interessierte auf Anmeldung durch das Gebäude. Dabei konnten die Besucherinnen und Besucher in die Geschichte des Grundstücks «Campagne des Cèdres», auf dem der Hauptsitz der Vaudoise steht, und die Entwicklung dieses visionären Gebäudes eintauchen. Ausserdem konnten sie die charakteristischen Wege durchs Gebäude, die restaurierten Räume sowie die in die Architektur integrierten Kunstwerke und Einrichtungsgegenstände bewundern. Catherine Othenin-Girard, Kunsthistorikerin und Beraterin der Kunstkommission der Vaudoise, bot zwei Führungen an, die speziell der Kunstsammlung, dem Design und dem Konzept des Gesamtkunstwerks gewidmet waren.

Ein lebendiges Erbe offen für alle
«Das Interesse der 500 Personen, die das «Cèdre» erkunden wollten, zeugt von der Verbundenheit der Öffentlichkeit mit dem architektonischen Erbe Lausannes. An zwei Tagen konnte MAN AG den Geist dieses Ortes erleben, der als Gesamtkunstwerk gedacht ist, in dem Architektur, Möbel, Kunstwerke und Räume in einem ständigen Austausch stehen», erklärt Nathalie Bender, operative Leiterin der Kunstkommission.

Durch diese Tage der offenen Türen möchte die Vaudoiseihr architektonisches Erbe lebendig und möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Mit dieser Initiative bot die Vaudoise einen einzigartigen Einblick in ein Gebäude, das seit rund 70 Jahren für einen besonderen Dialog zwischen Architektur, Kunst, Landschaft und professioneller Nutzung steht.

Das zwischen 1951 und 1956 erbaute «Cèdre» wurde 2024 und 2025 grundlegend saniert. Das Ergebnis ist eine lebendige Kontinuität zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Diese Pressemitteilung ist verfügbar unter www.vaudoise.ch.