Die Graham-Zahl bietet Anlegern eine schnelle und einfache Möglichkeit zu bestimmen, ob eine Aktie im Verhältnis zu ihrem fundamentalen Wert angemessen bewertet ist. Die Formel kombiniert zwei entscheidende Elemente der Unternehmensbewertung: die Rentabilität des Unternehmens über den Gewinn je Aktie und die Bilanzstärke über den Buchwert je Aktie. Durch die Integration beider Faktoren in eine einzige Berechnung gibt die Graham-Zahl ein ausgewogeneres Bild des tatsächlichen Wertes einer Aktie als wenn nur eine Kennzahl verwendet wird. Anleger, die die Graham-Zahl anwenden, suchen nach Aktien, deren Marktpreis deutlich unter der berechneten Graham-Zahl liegt, was auf eine attraktive Sicherheitsmarge hinweist. Dieser Ansatz steht in engem Einklang mit den Kernprinzipien des Value Investings, wie sie von Benjamin Graham in seinen einflussreichen Werken Security Analysis und The Intelligent Investor formuliert wurden.